Christoph Grab's SCIENCE FICTION THEATER movie sounds, sci-fi-pop und nu trash
SCIENCE FICTION THEATER
SCIENCE FICTION THEATER spielt den Soundtrack zum Leben, dass wir uns in unseren geheimsten Träumen ausmalen, wo man als Flash Gordon die schöne Barbarella rettet, heldenhaft gegen Killertomaten kämpft, wo man auf einer Space Patrol Welten bevölkert von dreibrüstigen Wesen entdeckt oder sich als überlegener Gangster durch eine Reihe von Pulp Fiction-Geschichten ballert. Inspiriert von Komponisten wie Lalo Schifrin (Mission Impossible, Jaws, Streets of San Francisco usw.), Nino Rota (Fellini, The Godfather usw.) und Ennio Morricone, spielen SCIENCE FICTION THEATER ihre ganz eigene Version von abgründiger Filmmusik und groovendem Souljazz der 60er Jahre gespickt mit elektronischen Klängen und Beats von heute. Ein wilder Mix von Easy Listening-Elementen, elektronischen Soundscapes und jazzigen Instrumentalimprovisationen. SCIENCE FICTION THEATER sind ein Rockdrummer, ein Bassist mit Punk-Roots, ein frickelnder Rock-Gitarrist, ein Analog-Synthie-Freak und ein kauziger Jazzsaxophonist mit diebischer Freude am Aufeinander-prallen-lassen von musikalisch entgegengesetzten Polen: das Süsse trifft auf das Schräge, das punkig Harte auf schwelgerische Easy Listening-Klänge, Grooves kontrastieren mit flächigen Soundscapes, Komposition ist gleichwertig mit Instantarranging und Improvisation, die todernste Kunst kollidiert mit dem augenzwinkernden Spiel mit musikalischen Klischees. Das Resultat ist eine farbige, filmreife Musik zwischen Surf, Trash, Punkjazz,
Easylistening, wo süsse Melodiechen ebenso Platz haben wie jazzige Improvisationen,
elektronische Soundscapes und Noiseeskapaden. "Das Quintett um den Züricher Saxofonisten Christoph Grab
steuert eine Spielwiese an, die mitten im SciFi Milieu der mondsüchtigen
1960er angesiedelt ist. Dort hat die Mannschaft ihr Raumschiff mittels
trashiger Gitarren, viel elektronischem Geknurpse, Gefiepe und anderem
Geräusch voll im Sektor B aufgesetzt. Stimmensamples amerikanischer
Politiker und anderer Zeitgenossen verdunkeln den Horizont, spätestens
beim zweiten Song fühlt man sich in eine alte deutsche TV Serie
versetzt und im Anschluss füllt sich die imaginäre Leinwand
mit Charakteren von Ennio Morricone. Einsam heult Grabs Saxofon zu molligen
Soul Akkorden, die Bassklarinette wandert durch eine angeschabte Barklamotte
nebst eierndem Conga-Geklopfe, ein Synthie lässt Botschaften aus
dem All klingeln. Doch all die Zitate, die der TV- und Filmfan alter
Kamellen aufzufinden vermeint, sie dienen den gestandenen Musikern nur
als Bodensatz für überraschende kleine Kracheinlagen, gepflegten
urbanen Twang und hin und wieder zappaeske Miniaturen - just for fun." (ul)
-> Pressefoto (click to download JPG 300dpi): |
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